Angst – Ursachen Und Mögliche Erkrankungen – NetDoktor

Bei diesem Persönlichkeitstyp liegt eine erhöhte Aktivität der Amygdala (Gehirnbereich, der für die Einschätzung emotionaler Reize und Situationen zuständig ist), wenn sozial bedrohliche Reize wie ein verärgertes Gesicht auftreten. An jeder Ecke duftet es nach exotischem Essen, gewürzten Tees und ökologisch korrekten Backwaren, von allen Seiten wird man mit Angeboten beschallt und hätte ich nicht meine Lieblingsstände und jede Woche die Chance verpasste Angebote aufzuholen wäre ich einigermaßen überrollt von diesem Durcheinander. Ich habe hier schon erklärt, dass die wesentlichen Risikomerkmale im Bereich der psychischen Gesundheit sozialer Natur sind. Kaufentscheidung getroffen. Ich trat näher und der Verkäufer überschüttete mich in der gleichen Sekunde mit Werbebotschaften und alternativen Angeboten, dass meine Ohren nur so klingelten. Hotel mit, muss ich dann mitkommen? Ich war mit meinen Eltern und Geschwistern, bei meiner Familie in Niedersachsen. Bei der Diagnose von Angststörungen werden mehrere Informationsquellen herangezogen – das Kind selbst sowie Eltern und eventuell pädagogisches Personal berichten in strukturierten Interviews und Fragebögen, in welchem Ausmaß die Störung vorliegt. Da Kinder einen Großteil ihrer Zeit in ihren Familien verbringen und durch ihre Eltern beeinflusst werden, ist die Frage nach solchen familiären Faktoren interessant, die möglicherweise die Entstehung einer Sozialen Angststörung begünstigen (Ollendick & Benoit, 2012). In retrospektiven Studien beschreiben Erwachsene mit einer Sozialen Angststörung, dass in ihren Familie weniger emotionale Wärme gezeigt wurde, soziale Situationen öfter vermieden wurden und die Meinung von außenstehenden Personen als wichtiger betrachtet wurde als in Familien von Personen, die später an keiner solchen Störung litten (z. B. Chartier, Walker, & Stein, 2001). Interessanterweise scheinen mütterliches und väterliches Verhalten unterschiedlich zur Entwicklung einer SAD beizutragen: In einer neueren longitudinalen Studie von Knappe, Beesdo-Baum, Fehm, Lieb, und Wittchen (2012) wurden 1395 Jugendliche über einen Zeitraum von zehn Jahren untersucht.

Als Verursacher einer generalisierten Angststörung vermutet man soziale und genetische Faktoren. Darüber hinaus spielen auch kognitive Faktoren sowie gesellschaftliche Verunsicherung eine bedeutende Rolle. Als Behandlungsmethoden kommen zumeist die psychodynamische Psychotherapie oder die kognitive Verhaltenstherapie zur Anwendung. Sie bezeichneten es als Versuch der Kriminalisierung, dass diese Aktion von Politikern und Medien in die Nähe des Terrorismus gerückt wurde. Die gestörte Wahrnehmung des Patienten soll wieder normalisiert werden. Zusammen mit dem Patienten geht der Psychotherapeut der Erkrankung auf den Grund und versucht dabei, die bei dem Betroffenen vorherrschenden negativen Überzeugungen durch positives Denken zu ersetzen. Wird eine Angst, die ohne sichtbaren Grund immer wieder auftritt, zu einer kontinuierlichen Begleiterscheinung im täglichen Leben, dann spricht man von krankhafter Angst. Im Laufe der Zeit entwickeln sich belastende Erwartungsängste im Sinne einer Angst vor der Angst, oft auch ein Alkohol- bzw. Medikamentenmissbrauch oder eine depressive Symptomatik. Gemieden oder nur mit Unbehagen ertragen werden daher folgende Situationen: Aufenthalt in öffentlichen Räumen, besonders wenn diese überfüllt sind (Geschäfte, Kirchen, Kinos, Behörden, Krankenhäuser, Gaststätten, Friseursalon), Benutzung öffentlicher Verkehrsmitteln (Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, Züge, Flugzeuge, Schiffe), Liftfahren, Schlange stehen, Aufenthalt im Freien bzw. Reisen, insbesondere allein in unbekannten Gegenden.

Je länger sie sich damit beschäftigen, desto größer werden die Ängste. Medikamente sind deshalb Teil der Therapie, weil in den meisten Fällen (auch) biologische Ursachen für die Ängste vorliegen. Die bestehenden Ängste schaukeln sich auf; Betroffene gehen die befürchteten Sorgen gedanklich wieder und wieder durch, ohne dass sie eine Lösung finden. Diese kann nach stark belastenden Erfahrungen auftreten, bei dem der Betroffene um seine Sicherheit fürchten musste. Von dieser Angst profitieren (neben der AfD) insbesondere die großen Altparteien: Sie verkörpern in einer unübersichtlichen, gefährlichen Welt noch am ehesten Stabilität und Sicherheit. Besonders betroffen von einer Angstneurose sind Frauen. Bei Frauen kommen generalisierte Angststörungen häufiger vor als bei Männern. Welche Symptome bei Angststörungen? Ein Problem ist, dass die meisten Patienten nur wegen ihrer körperlichen Symptome einen Arzt aufsuchen. Betroffene treten häufig zunächst den Gang zum Allgemeinmediziner an, um sich wegen der körperlichen Symptome helfen zu lassen – die Angst wird dabei nicht zum eigentlichen Thema.

Zu den entscheidenden Einflussfaktoren zählt der Erziehungsstil, dem der/die Betroffene ausgesetzt war, ebenso die Erfahrungen, die gemacht wurden. Zu Angstzuständen kann es in den unterschiedlichsten Situationen kommen, zum Beispiel in einem Aufzug, einem öffentlichen Verkehrsmittel oder in größeren Menschenansammlungen. Selbst ganz normale und alltägliche Situationen können mitunter den Ausbruch einer Panikattacke zur Folge haben. Hilfe zur Selbsthilfe: die 5 Übungen für lockeres Weitereiten können Sie abrufen, wenn Sie auf den blauen Link klicken. Wenn die Betroffenen bestimmte Tätigkeiten oder Aktivitäten ohne Gesellschaft angstfrei ausüben können, im Beisein anderer dabei jedoch Angst verspüren, ist das ein sicherer Hinweis auf eine soziale Phobie. Von einer generalisierten Angststörung spricht man jedoch erst, wenn die beschriebenen psychischen und physischen Symptome mehrere Wochen oder Monate anhalten und keine organischen Ursachen für die Beschwerden verantwortlich sind. Dabei erfolgen auch Entspannungstechniken, durch die die körperlichen Symptome der Angststörung verringert werden. Von den Ängsten wird selten gesprochen, sodass die psychischen Ursachen häufig übersehen werden. Merkt man selbst, dass man oft von negativen Gedanken und Sorgen begleitet wird, sollte man dies dem Arzt mitteilen, sodass dieser den Patienten weiter zum Therapeuten vermitteln kann. Die Zukunftsängste sind dann derart ausgeprägt, dass die Patienten sich nicht mehr in der Lage sehen, ihren Alltag zu bewältigen.

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